Neue Webpräsenz

CBs in KA

Samstag, 22. November 2008

Struktur Wandel

Nachdem ich mich selbst überschätzt habe, möchte ich mich hier in aller Form für die Verspätung aller Nachrichten entschuldigen. Ich werde keine Zeitangaben mehr machen, die ich nicht einhalten kann. Die Zutat der Woche muss damit einen neuen Namen bekommen.
Im Sinne der Globalisierung habe ich an "Featured" gedacht. "to be featured" heißt soviel wie gezeigt werden.

Euer Maßbecher (<- als Ausgleich zu dem Neuen Englisch Anteil in diesem Blog. Oh Verzeihung: Online-Tagebuch oh geht auch nicht "Im Netz - Tagebuch" Jetzt aber. Ihr seht auf was das beharrliche Deutsch hinausläuft.) MfG Euer Jigger

Zutat der Woche

Hallo zusammen,

Heute kommt wieder einmal ein Gin als Zutat daher. Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit


Hendrick's Gin

Preislich liegt dieser Gin über den von mir angestrebten 20€ Niveau, aber ich muss dazu sagen, dass ich diesen Gin als Preis eines kleinen Poker Turnieres gewonnen habe, genauer gesagt als 3. Platz.
Ich bin natürlich völlig beabsichtig als dritter rausgeflogen, weil ich diesen Gin ausprobieren wollte.

Der Gin wird in einer feschen braunen Apotheker Flasche aufbewahrt und mit einem Korken verschlossen. Für mich ist ein Korkverschluss immer Grund zur Freude, weil die Flasche noch so schön sein kann, die Geräusche die ein Drehverschluss verursacht mir immer auf die Nerven gehen.

Probieren konnte ich den Gin leider erst sehr viel später, weil ich mir dazu einfach einen Abend Zeit nehmen muss, um meine Gedanken zu formulieren. Der geruchliche erste Eindruck war für mich ernüchternd. Ich hatte wie in den vorangegangenen Beschreibungen einen "anderen" Geruch erwartet. Leider hatte ich beim öffnen nur Wachholder und Zitrus in der Nase, aber der Flaschenhals war auch sehr eng. Also goß ich 4cl des 21-25€ teuren Gins in meinen privaten Test Cognac Schwenker. Nachdem sich das Boukett harmonisch entfaltet hatte, schnupperte ich zum zweiten Male. Diesmal war der Geruch deutlich ausgewogener. Rosen, Wachholder, Zitronen und leider wieder keine Gurke. Ich weiß zwar, dass dieser Geruch wohl extrem dezent seien sollte, ich mein "nach was riecht denn bitte eine Gurke?", aber nach dem lesen verschiedener Tests, machte ich mir wohl zu große Vorstellungen.
Geschmacklich kann ich nur sagen, er ist anders, aber nicht zu sehr. Wer keinen Gin mag der wird Hendrick's auch nicht mögen, aber er ist trotz allem etwas besonderes. Viele verschiedene Kombinationen im "Cuisine Style" kann ich mir sehr gute damit vorstellen.
Wer mal auf dem Internet Auftritt von Hendrick's vorbei surft wir ein paar wirklich interessante Cocktails finden, die zum ausprobieren verführen.

Als abschliesenden Fazit, kann ich mit gutem Gewissen sagen:

Ein experementierfreudiger Gin, der seinen Preis mit einer schönen Flasche und mit einem guten Geschmack rechtfertigt.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Jigger

Samstag, 8. November 2008

Oh mein Gott ich bin endlich wieder zuhause

Na dann endlich wieder ein kräftiges Hallo aus dem Badner Lande!

Es ist wirklich unglaublich und man sollte meinen, in der heutigen Zeit gibt es überall Internet...
Aber ich habe natürlich, mal wieder, um nicht zu sagen jedesmal, einen Wohnort gefunden ohne Internet Anschluss.

Aufgrund meines Studiums musste ich komplett umziehen und wie es der Zufall so will, gab es dort keinen Internet Anschluss, obwohl es auf der Internetseite angekündigt war...4-6 Wochen so die Angaben, soll es noch dauern.
Um an der Universität oder genauer PH per Laptop ins Internet zu gehen benötigt man einen speziellen Client, aber hier streikt mein noch viel bescheideneres Vista.

Trotz allem kann ich auch positives berichten. Ich habe die Zeit genutzt viel abgemessen, geschüttelt und gerührt um mich noch ein Stück tiefer in die Materie einzuarbeiten. So darf ich nun meine 2 neuen WMF Boston Shaker im Set begrüßen und 8 neue Spirituosen. Natürlich keine Marktneuheiten, sondern Privat Neuheiten, die ich zum Teil gewonnen (Pokerspielen vor!), zum Teil geschenkt und zum Teil selbst erworben habe.

Der gewonnene Gin war ein Hendrick's Gin, den ich noch nicht verkostet habe, aber der demnächst als Zutat der Woche geöffnet werden soll.
So gerne ich gerade weiter schreiben würde, so wenig Zeit habe ich...
Die nächsten Posts werden auf alle Fälle kommen mindestens einmal in der Woche, aber an welchen Tagen kann ich nicht sagen. Geplant habe ich Zutat der Woche und Kategorie der Woche abzuwechseln, um mich selber nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Mit freundlichen und entschuldigenden Grüßen Euer Messbecher Jigger

Montag, 6. Oktober 2008

Keine neue Zutat der Woche

Weil ich heut absolut keine Zeit habe gibt es keine neue Zutat der Woche. Stattdessen werde ich eine Zutat aus der alten Website reposten.
Tut mir leid nächste Woche wird es wahrscheinlich auch knapp aber ich versuche mein Bestes.

Mit Entschuldigenden Grüßen Euer Jigger


Heute eine Alternative zu Campari:



Aperol


Aperol wird ebenfalls von der Campari Gruppe in Deutschland vertrieben. Obwohl beide eine ähnliche Färbung haben unterscheiden sie sich in vielen Punkten. Die Färbung ist nicht ganz gleich Aperol ist etwas heller wenn man es gegen die Sonne hält. Soweit ich das bisher herausgefunden habe, wird die Färbung bei Aperol durch die Kräutermischung erreicht, wobei zumindest früher bei Campari die Färbung durch Karmin, ein Extrakt aus Blattläusen, erreicht wurde. Heute ist Campari mit einem künstlichen Farbstoff versehen.Aperol

Aperol hat einen Alkoholgehalt von 15% (In Italien nur 11%) Campari enthält 25% Alc.

Zutaten sind natürlich geheim, aber Wikipedia spuckt ein paar aus. Dabei sind mir 3 gleiche aufgefallen, einmal Rhabarber,
Chinarinde (Chinin) und Orangen(Schalen).

Der Geruch von Aperol hat zu erst mal etwas säuerliches. Aber schnell riecht man Orangen, das Säuerlich zieht sich etwas zurück und das Bittere lässt sich erahnen, aber lange nicht so stark wie bei Campari.

Vom Geschmack her kommt Aperol sehr leicht daher und weniger dominant wie Campari. Insgesamt schmeckt Aperol leicht süß und fruchtig. Bitter schmeckt es kurz in der Mitte des Trinkens, aber nur sehr fein. Der Abgang ist relativ kurz und man schmeckt beim Schlucken noch etwas das Bittere am Rachen, aber die Fruchtigkeit ist weg.

Aus Aperol lässt sich viel machen. Sowohl als Apéritif, als auch als Cocktail. Bei der Mischung mit anderen Spirituosen, wäre ich vorsichtig. Soll eigentlich heißen, wenn man sich an den Geschmack gewöhnt hat, will man ihn nicht mehr missen, aber wenn man das erste mal versucht Aperol mit anderen Spirituosen zu mischen zieht sich das Aperol schnell zurück und verursacht nur noch einen bitteren und unangenehmen Geschmack im Rachen. Haltet euch also bei Euren ersten Cocktails mit Aperol an die genaue Zutatenmenge und experimentiert wenig herum. Erst wenn Ihr ein Gefühl dafür bekommt könnt Ihr anfangen zu variieren.

Mein Fazit ist, dass Aperol eine leichte Alternative zum Campari ist und unbedingt in jede Bar/Haushalt gehört.

Ein Cocktail den ich auswendig kenne weil er einfach bombastisch schmeckt ist die Caipirinha Alternative:

Bart's Lemonade


5cl Aperol
1cl Lime Juice
1/2 Orange
1/2 Limette
2 Cocktailkirschen
Sprite
Zucker

Die halbe Orange und Limette vierteln ins Glas mit einem Barlöffel Zucker und Lime juice und muddeln, nicht zu stark. Cocktailkirschen rein, Eis (gecrushed) dann Aperol und am Ende mit Sprite floaten.

Viel Spaß Euer Jigger

Sonntag, 5. Oktober 2008

Cocktail Party Organisation

Obwohl es schon unendlich viele Guides und Tipps zum Organisieren einer Cocktail Party gibt, siehe auch im Cocktail & Dreams Forum, so möchte ich in nächster Zeit meinen Bericht dazu veröffentlichen.
Ich schreibe an diesem Cocktail Party Guide schon eine Weile und Schwerpunkt sollte dabei sein, eine Party zu veranstalten, wenn mal kein ausgestatteter Bartresen vorhanden ist. Ein bischen umdenken und Flexibilität verhelfen aber auch hier zu einem tollen Ergebniss.

Seid gespannt Euer Jigger

Freitag, 3. Oktober 2008

Kategorie der Woche

Heute geht es um die vielen verschiedenen Sorten eines

Beerdrinks



Mal abgesehn von den bekannten Sachen, die in jedem Bundesland einen anderen Namen haben ala Diesel (Cola Weizen), Bananen Weizen etc. pp., gibt es auch noch weniger bekannte Mischungen mit Spirituosen oder Sekt.
Ein Beerdrink besteht dem Namen nach zu urteilen aus einem großen Anteil an Bier vermischt mit:
  1. Frucht- /Gemüsesäften
  2. Sodas
  3. Spirituosen
  4. Schaumwein
In die erste Kategorie fallen Banana Weizen, Blood Beer, Kirsch Weizen.
In die zweite Kategorie gehören Cola Weizen, Radler.
Mit Spirituosen wird das ganze schon spezieller. Hierzu fallen mir auf Anhieb Beer Buster und Submarino ein. Früher üblich ein Korn zum Bier.
Mit Sekt kommen wir zu einer Mischung die mir persönlich missfällt.

Rezepte:



Banana Weizen / Kirsch Weizen
0,5L Weißbier
0,1L Fruchtsaft

Erst das Bier dann den Fruchtsaft!

Cola Weizen / Radler
Eine 50/50 Mischung ist das Maximale eher mehr Bier als Soda.

Beer Buster
6cl Wodka
50cl Export
2 dash Tabasco

Wodka in ein Highball Glas giesen mit Bier auffüllen und dann 2 Spritzer Tabasco darauf.

Submarino
4cl Tequila
50cl Export

Bier in ein Bierglas gießen (welch glorreicher Satz) dann ein Schnapsglas mit Tequila füllen und dazu stellen. Das Schnapsglas wird dann im Bier versenkt.

Auch wenn die Drinks mit Spirituosen eher dazu gedacht sind sich abzuschießen, gehören sie auch zu einer Art Kultur und sind der Erwähnung wert.

Viel Spaß Euer Jigger

Montag, 29. September 2008

Zutat der Woche

Im Sinne der Umfrage kann ich für mich selber sagen, dass meine Lieblings Spirituose der Gin ist. Kein mir bekannter Alkohol liefert mehr Geschmack und Mixbarkeit in einer Preisklasse, die auch für normalo Studenten ertragbar ist. Den Bombay Sapphire Gin habe ich bereits getestet und komme heute zu

Finsbury


London Dry Gin


und

London Dry Gin 47 Platinum


Finsbury ist gegen meine eigene Tendenz sehr beliebt und weit verbreitet. Ich habe diese beiden Flaschen schon länger im Regal stehen. Beide als die 700ml Version und beide noch fast voll. Als der Cocktail Trend zu mir durch gedrungen war, habe ich mir erst die normale Version und dann den Platinum auf Empfehlung des Verkäufers gekauft. Nach den ersten Cocktails war ich erstmal von Gin begeistert, bin dann aber seltsamerweiße auf Gordon's Gin umgestiegen. Später dann auf Tanquery und Bombay Gin umgesattelt und heute greife ich immer wieder noch zurück auf Gordon's (bei großen Mengen zumindest), aber nie auf Finsbury. Wieso das so ist weiß ich nicht, aber für mich einen Grund mal wieder den Finsbury raus zunehmen und zu testen. Schlieslich verdankte ich diesem Produkt ein neues interessantes Hobby.


Aussehen


Die beiden Flaschen haben die gleiche flache Form. Das Etikett beim Platinum ist silbern und wird von einer großen 47 geziert, die keinen Zweifel am Alkohol Gehalt zulässt. Die Standard Version hat ein gelbes Etikett.
Der Gin selbt ist bei Beiden klar.


Ab hier werde ich versuchen die zwei Varianten gegenüber zu stellen.


Geruch


Es wird für mich heute etwas schwerer den Geruch differenziert darzustellen, da ich zur Zeit erkältet bin und im Bestfall ein Nasenloch frei ist.
Rieche ich mit diesen einem Nasenloch an der 37er Variante rieche ich Wachholder, Zitrone und Alkhohol. Aber der Geruch des Alkohols ist nicht spirituslastig, sonder einfach nur bermerkbar.

Der Platinum Gin gibt beim Geruchstest mehr her. Ich rieche Wachholder (Überraschung!), Zitrone und etwas für mich zur Zeit undefinierbares, wahrscheinlich die Kräutermischung. Der Alkohol hält sich ähnlich dezent wie beim 37er.


Geschmack


Der Finsbury hat in beiden Varianten einen ausgereiften Geschmack nach Wachholder, Zitrone und vielen verschiedenen Kräutern und Gewürze. Wobei der Platinum einiges mehr an ausgereiftheit bietet. Der Gin schmeckt für mich einen Tick zu sehr nach Wachholder um eine Ausgewogenheit zu garantieren, aber trotzdem habe ich einen Cocktail Test gemacht.

Um den Gin zu testen benutze ich einmal einen "Martini", einen "Gin Fizz" und einen "Singapore Sling".

Beim "Martini" hat mich der Platinum überascht. Der Cocktail war trotz meiner Zweifel sehr ausgewogen. Aber überzeugt hat mich der Finsbury dabei nicht.

Der "Gin Fizz" war in Ordnung nicht herausragend, aber angenehm im Geschmack.

Beim "Singapore Sling" hat mir der Gin überhaupt nicht gepasst. Der Cocktail war aus dem Gleichgewicht und hatte einen unbestimmbaren Geschmack.


Fazit


Aus Erfahrung kann ich bisher sagen, dass die Platinum Version knapp hinter Tanquery bei meiner internen Rangliste liegt. Ein richtiges Fazit werde ich nachreichen, sobald ich meine Nase wieder unter Kontrolle habe.
Nachtrag: Der Gin bietet in beiden Varianten vor allem in der Platinum Version ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Ein Spar Tipp in Sachen Cocktail Mixen, besser kann man es nicht beschreiben.


Rezepte


Martini

5cl Gin

1cl Vermouth Dry

Im Rührglas auf viel Eis verrühren und in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen. Olive mit Kern dazu geben und mit Zitronenzeste abspritzen.


Gin Fizz

5cl Gin

3cl Zitronensaft

1cl Zuckersirup

Soda

Die Zutaten ohne Soda im Shaker ordentlich auf Eis schütteln. In Longdrinkglas abseihen und mit Soda auffüllen.


Singapore Sling
1 Dash Angostura

4cl Gin

2cl Cherry Brandy

3cl Zitronensaft

1cl Grenadine

Soda

Die Zutaten ohne Soda im Shaker ordentlich auf Eis schütteln. In Fancyglas abseihen und mit Soda auffüllen.



Viel Spaß Euer Jigger